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genug.

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Vom Glück des Weniger

"Eines Tages fällt dir auf, dass du neunundneunzig Prozent nicht brauchst."
So singt es Silbermond und wir alle wissen, dass sie recht haben. Trotzdem sammeln wir immer mehr. Jahr um Jahr steigen Ansprüche, Konsum und Lebensgeschwindigkeit.

Unsere Gesellschaft scheint sich in der Faszination des alles-ist-möglich verloren zu haben. Werbung weckt unendlich viele Wünsche, wir lassen uns davon mitreißen und wollen alles mitnehmen. Warten ist dabei nicht mehr nötig. Heute bestellt und morgen geliefert. Die Umwelt geht den Bach herunter und die Seele geht leer aus. Wir ahnen, dass diese Grenzenlosigkeit eben doch ein Ende haben muss und unsere Faszination schlägt dabei in Überforderung (alternativ: ein Gefühl der Haltlosigkeit) um.

Aber was tun? Wie können wir mit leichtem Gepäck reisen? Wir lernen wir neu zu denken?

Im März 2020 geben wir in unseren Gottesdiensten Gedankenanstöße zum Thema: genug. Sei dabei!

 

01.03.2020  Von der Kunst, bewusst zu leben
08.03.2020 Vom Geschenk der Unvollkommenheit
15.03.2020 Vom Glück des Weniger
22.03.2020 Von der Freiheit des Gebens
29.03.2020 Vom Haben und Sein

 

 

Übrigens, der Schriftzug "genug." ist ein erster Gedankenanstoß und erinnert an die minimalistischen Zeichnungen von Picasso. Die Linie des Wortes findet in einem klaren Statement ihr Ende: PUNKT.